2026 – Ein Wochenende mit der Congerjolle auf dem Main durch die Haßberge

Für Fahrten mit dem eigenen Boot auf dem Main sind Sportboothäfen erforderlich, die neben Wasserliegeplätzen auch geeignete Sliprampen anbieten.

Wir suchten uns für diese Jahr den Bootshafen des Motorjachtclubs in Obertheres aus. Dieser bietet für seine Gäste seinen privaten kleinen Campingplatz  an, auf dem man entweder mit Wohnwagen oder Wohnmobil übernachten kann – wenn Plätze frei sind. Was wir nutzen konnten.

Drei Congerjollen-Gespanne fuhren am Donnerstag (2.Juli 26) mit dem gleichen Ziel los. Eine weitere Conger-Bootscrew kam am Freitag dazu. Die Segelausstattung ließen wir zu Hause.

Die Verantwortlichen des Motorjachtclubs begrüßten uns sehr freundlich und wiesen uns in die örtlichen Begebenheiten ihren Clubs ein

Es war sehr warm, so dass wir nach dem Einslippen der Boote bzw. Belegen der reservierten Liegeplätze erst einmal eine Kaffeepause einlegten, bevor wir dann eine kleine Bootstour mainaufwärts unternahmen. Den Abend verbrachten in geselliger Runde im 2 km entfernten Biergarten der Übernachtungspension der anderen Teilnehmer.

Am Freitag ging es erst einmal nach Haßfurt.

Nach einer Hafenrundfahrt fanden wir schließlich  eine Liegemöglichkeit an der Main-Mauer beim „Main-Fräulein“, gleich bei der Volkshochschule. Von dort aus ging es gemeinsam in die Stadt und genossen unseren Mittagskaffee in einem Cafe der Altstadt. Dabei stellten wir fest, dass die gesamte Altstadt für „Die lange Nacht“ vorbereitet wurde.  Das Event wollten wir uns am Abend nicht entgehen lassen, so dass wir uns, nach der Rückfahrt mit unseren Booten zum Basishafen,  für das Event in Haßfurt verabredeten und einen schönen Abend verbrachten.

Der Samstag war unser unser eigentlicher Touren-Tag. Es ging von Obertheres, an Gädheim, an Schonungen sowie am Schloss Mainberg vorbei. Landschaftlich sehr reizvoll, vom Wasser sieht vieles einfach anders aus. Nachdem die Sportbootschleuse außer Betrieb war,  mussten wir die „große“ Schleuse nutzen um weiter zu kommen.  Dazu nahmen wir telefonisch Kontakt zum Schleusenwärter auf und kündigten unser Ankommen an der Ottendorfer Schleuse eine halbe Stunde vorher an.  Die große Schleusenkammer wurde daraufhin für uns 4 Congerjollen vorbereitet (die man allerdings auch noch unterteilen kann, was auch gemacht wurde) und wir konnten ohne Verzug einfahren. Welche ein Service!In Schweinfurt legten wir nach etwa 20 km an der Mauer am Stadthafen an. Zuersts steuerten wir ein Cafe an, in dem wir uns ein wenig stärkten, danach ging es nach  einer kleinen Altstadtrunde wieder zu unseren Booten zurück und wir fuhren wieder mainaufwärts nach Obertheres.
Den Abend trafen wir uns alle zum Abendessen auf der Kirchweih in Obertheres und verbrachten ein paar gemütliche Stunden dort.

Das Wetter an diesem Tag war ziemlich bewölkt .Nach dem Frühstück motorten wir am Sonntag nach Zeil am Main und zwischendurch überraschte uns immer wieder ein kleiner Regenschauer. Auf dem Weg dorthin mussten wir die Schleuse Knetzgau überwinden. In Knetzgau ist die Sportbootsschleuse in Betrieb, die wir von einem Crew-Mitglied in Eigenverantwortung bedienten. Für uns 4 Congerjollen waren 2 Schleusungen erforderlich. Eigentlich wollten wir in Zeil am Main anlegen. Der Industriehafen schien uns allerdings nicht dafür geeignet und das nahe gelegene Altwasser ist nur zum Segeln erlaubt, sodass wir keine Pause einlegen konnten. Da eine Congercrew am Sonntag wieder abreisen musste , entschieden uns nach Obertheres zurückzufahren und beim Motorjachtclub unsern obligatorischen Mittagskaffee einzunehmen.
Für das Abendessen reservierten wir eine Tisch in der historischen Hammerschmiedsmühle in Sylbach, wo wir auch den Tag ausklingen ließen.

Über Nacht regnete es heftig und der Montag startete regnerisch. Wir slippten die restlichen 3 Jollen aus, vertäuten diese wieder auf unseren Sliptrailern und machten uns nach einem gemeinsamen Review wieder auf dem Heimweg.

Gegen 15:00 Uhr waren wir wieder zu Hause und eine sehr schönes Wochenende mit einer guten Gemeinschaft, sowie eine  abwechslungsreiche Landschaft wie die  Haßberge und etwa 80-Fluß-km auf dem Main lagen  hinter uns.

Sicher werden wir an anderer Stelle den Main in ähnlicher Weise weiter erkunden.

GuI on Tour

2026 – Reviererkundungstour, durch den Nordosten an die Ostsee

Am Dienstag, 12.5. 26 ging es nach der Winterpause endlich wieder los.  Wir planten eine Wohnmobil-Tour im Norden Deutschlands, mit dem Ziel,  neue Segelgebiete zu entdecken.

Das Wohnmobil wurde beladen und noch am späten Nachmittag machten wir uns auf die Reise. Die Stadt Zwickau war unser erster Stopp. Der kostenlose Stellplatz  war schon ziemlich überfüllt als war am Abend dort ankamen,  doch wir fanden noch ein Plätzchen. Unser Weg führte uns in die ca 1,6 km entfernte Altstadt, entlang des Flusses Zwickauer Mulde verlief ein schöner Fuß- und Radweg zur Innenstadt. Die Altstadt mit Dom und Priesterhäuser ist wunderschön restauriert, war aber an diesem Abend wie ausgestorben. Wahrscheinlich war das Wetter daran schuld, denn es hatte an diesem Tag immer wieder geregnet. Zwickau ist die Wiege der sächsischen Automobilindustrie und der Komponist Robert Schuhmann wurde 1810 in Zwickau geboren und im Dom St. Marien getauft.

Mittwoch 13.5.26: Einen Zwischenstopp legten wir in Chemnitz ein. Wir parkten unser Wohnmobil am Straßenrand und trafen uns mit unserer Nichte Sandra zu Kaffee und Kuchen. Sie war momentan hier und benachrichtigte uns per Whatsapp, sie fragte uns, ob  wir nicht Lust hätten  uns nicht treffen. Dem stimmten wir natürlich gerne zu.
Danach fuhren wir weiter zum Senftenberger See, dort kamen wir gegen 16 Uhr an. Der Wohnmobilstellplatz Buchwalde liegt direkt am See. Wir nahmen unsere Räder und fuhren auf einem schönen Radweg am See entlang zum Hafen – dieser hat seit 2013 eine Seebrücke, die 80 m in den See hineinragt – und weiter in die Stadt.Bei einem asiatischen Restaurant kehrten wir ein, inzwischen begann es zu regnen. Bis wir mit dem Essen fertig waren, hatte es schon aufgehört zu regnen und wir kamen trocken beim Wohnmobil an.

Donnerstag 14.5.26: Christi Himmelfahrt – wir unternahmen eine 18 km lange Radtour um den Senftenberger See. Viele Männergruppen mit Musikboxen und alkoholischen Getränken sowie viele Familien waren hier unterwegs. Einen Zwischenstopp legten wir beim Aussichtsturm ein. Dieser ist 31,5m hoch und mit 10 Grad Neigungswinkel schiefer als der schiefe Turm in Pisa. Günther hat ihn erklommen. Kurz darauf überraschte uns ein gewaltiger Regenschauer, den wir mit Regenschirm bewaffnet abwarteten und unsere Tour um den See fortzusetzten. Am Senftenberger Hafen kauften wir zur Stärkung am Kiosk Thüringer Bratwürste und ein Bier. Am Hafen konnten wir einen Wohnmobilfahrer beobachten, der gerade sein Boot an der Sliprampe zu Wasser ließ.  Kaffee und Kuchen gab es beim Wohnmobil und anschließend unternahmen wir eine kleine Stadtbesichtigung von Senftenberg mit unseren Rädern zum Senftenberger Schloss und Marktplatz und – natürlich – noch einmal Hafen.

Freitag 15.5.26: Einen Zwischenstopp legten wir in Lübben – Spreewald ein. Wir genehmigten uns ein Fischbrötchen und kauften Spreewalder Gurken beim Gurken Paule.
Unser nächster Stopp war der Scharmützelsee. Wir parkten unser Wohnmobil beim Wohnmobilparkplatz in Bad Saarow, Silberberger Straße. Dieser liegt direkt an der Hauptstraße und ist kostenlos, für eine Nacht völlig in Ordnung.
Danach nahmen wir die Fahrräder und umrundeten den See.

Leider führt dieser Radweg die meiste Zeit nicht direkt am See entlang, sondern etwas weiter weg vom See. Was nicht verwunderlich ist, denn die direkten Seegrundstücke sind oftmals mit noblen Villen bebaut. Der Radweg ist sehr gut ausgebaut. Es gibt auch immer wieder Anlegestellen für Boote, jedoch Slipstellen fanden wir wenige. Nach ca 26 km kamen wir wieder beim Wohnmobil an. Danach gönnten wir uns ein Abendessen beim Restaurant “ Seestern“. Dorthin ging es am Uferweg entlang, ebenfalls mit dem Rad. Wir verbrachten eine ruhige Nacht.

Samstag, 16.5.26: Nach dem Frühstück fuhren wir weiter Richtung zum Stettiner Haff. Unterwegs kurz WC entsorgt und gegen 14 Uhr kamen wir am Wohnmobilstellplatz in Altwarp an. Das Hafenbüro war bereits geschlossen, sodass wir erst am nächsten Tag bezahlen konnten. Es gab im Womo einen kleinen Imbiss und danach erkundeten wir kurz den kleinen Hafen. Er ist der nordöstlichste Hafen der BRD. Von hier aus kann man mit dem ehemaligen Krabbenkutter “ Lütt Matten“ nach Polen fahren. Heute allerdings fanden keine Fahrten statt, wegen einer Familienfeier.

So entschieden wir uns zu einer Radtour zu einem Aussichtsturm in die Ueckermarker Heide bis zur polnischen Grenze. Günther plante den Weg mit der App Komoot. Was ein Radweg sein sollte, entpuppte sich als eine unendlich lange Kopfsteinpflasterstrecke mitten durch den Wald. Nachdem wir da nach über 5 km gründlich durchgeschüttelt wurden,  begann der Weg sich in eine Sandpiste zu verwandeln, da wir laut App abbiegen sollten. Nach weiteren 2 km kamen wir dann endlich auf befahrbare Wege. Nach 11 km waren wir endlich beim Aussichtsturm. Wir genossen die hart erkämpfte Aussicht, danach ging es wieder zurück. Diesmal fuhren wir teilweise einen anderen Weg, Sand und Kopfsteinplaster ließen wir aus. Beim Womo angekommen schwärmten viele Stechmücken um uns herum. Zum draußen sitzen war es auch zu kalt.  Es gab Abendessen im Womo.

Sonntag, 17.5.26: Nachdem wir unsere Stellplatzgebühr bezahlt hatten fuhren wir weiter,
mit einem Zwischenstopp in der Lagunenstadt Ueckermünde (Stadtrundfahrt mit dem Rad),

nach Mönkebude, zum Stellplatz am Hafen. Nach dem Einchecken um 15 Uhr beim Hafenmeister, bummelten wir am Hafen und Strand entlang ins kleine Dorf. Es gab ein kleines Fest beim Haus des Gastes. Dort genossen den Gesang eines Senioren Matrosen Gesangvereins. Danach gönnten wir uns Fish und Chips beim Hafenkiosk. Abends nochmals kleiner Spaziergang um den Hafen, bei schönsten Sonnenschein.

Montag, 18.5.26: Weiter ging es zuerst zum Tanken und Einkaufen  nach Anklam. Von dort fuhren wir zur Insel Usedom, über die Zecheriner Brücke , nach Wolgast und zum Fischerdorf Freest.Eine Pause legen wir am Hafen Freest ein, danach buchten wir beim Campingplatz Waldcamp Freest für 2 Nächte einen Stellplatz mit Ostseeblick. Danach unternahmen wir eine Radtour nach Lubmin auf nicht immer tollen Radwegen. Wir wurden durch schöne Ausblicke auf Strand und Hafen dafür entschädigt. Am Abend schürten wir den Grill an.

Dienstag, 19.5.26: Mit der Fähre ging es von Freest nach Peenemünde. Ein schöner Radweg führte uns weiter nach Karlshagen an den Strand. Natürlich gab es für uns wieder  Fischbrötchen. Danach radelten wir zum Hafen Karlshagen und weiter zum kleinen Hafen Zecherin und nach Wolgast.Bei einem Bäcker kehrten wir ein und genossen Kaffee und Kuchen. War sehr lecker. Der Radweg zurück war leider alles andere als gut mit Fahrrad zu befahren. Betonplatten mit vielen Zwischenspalten und Kopfsteinpflaster sowie Schotterstraßen mit groben Belag machten die Tour etwas schwierig.  Dunkle Wolken im Hintergrund ließen  jedoch keine Pause zu. Über Kröslin erreichten wir dann wieder den Campingplatz. 10 Minuten später setzte der Regen ein. Glück gehabt!

Mittwoch, 20.5.26: Weiterfahrt über Greifswald zur Insel Rügenauf einen Hafenstellplatz in Sassnitz beim Riesenrad. Tagesgebühr 24€ , für 24 Stunden fürs reine Parken – aber besser als kein Stellplatz. An diesem Tag hatten wir Regenwetter, deshalb ging es zu Fuß in die Fußgängerzone. Hier gibt es vom Hafen in die Stadt eine kunstvoll angelegte  Fußgängerbrücke zur Stadt, danach weiter zu Rügenfisch Fabrikverkauf. Abends gab es  Matjes mit Kartoffeln.

Donnerstag, 21.5.26: Da wir 24 Stunden parken konnten, fuhren wir morgens noch nicht gleich los, sondern unternahmen noch eine Radtour zu den Wissower Klinken, die es eigentlich nicht mehr gibt, da diese schon lange abgebrochen sind. Kreidefelsen auf Rügen sind dem Verfall ausgesetzt. Auch dieser Radweg war eine kleine Herausforderung, da auch dieser aus Kopfsteinpflaster bestand und man nur eine dünne Schicht Erde aufgebracht hatte, damit dieser einigermaßen zu befahren war. Auf dem Rückweg ging es durch die  Altstadt von Sassnitz und zur Hafenpromenade bis um Leuchtturm. Am Nachmittag verließen wir dann die Stadt und wir fuhren weiter über die Insel zum Hafendorf Wiek. Wir parkten unser Wohnmobil und liefen zum schön angelegten Hafen mit schöner  Brücke und Hafen.  Der Hafen dient als Fischerei- , Segel-, Fahrgastschiff- und Motorbootschiffhafen, aber es gab keine Übernachtungsmöglichkeit für Wohnmobile. Deshalb fuhren wir weiter zum Stellplatz Knaus Camping bei Altenkirchen. Es war sehr windig und abends unternahmen wir noch einen kleinen Sparziergang zum Strand.

Freitag, 22.5.26: Wir unternahmen eine Radtour zum Kap Arkona, zu den Peil- und Leuchttürmen. Danach ging es weiter zum nördlichsten Punkt von Rügen und anschließend wieder zurück zum Womo. Nachmittags schnappten wir uns noch einmal die Räder und radelten zum Hafen Breege. Dort vermietet der Vercharterer Mola Segeljachten. Wir setzten uns auf eine Bank im Hafen und haben bei verschiedenen Anlegemanövern zugeschaut. Weiter führte uns der Weg nach Altenkirchen, dort gab es eine Kirche zu besichtigen und am Friedhof befanden sich viele alten Grabsteinen, die unter Denkmalschutz stehen. Zurück zum Campingplatz führte uns der Radweg teilweise durchs Rapsfeld. Abends 2 Waschmaschinen Wäsche gewaschen.

Samstag, 23.5.25: Weiter ging es morgens zur Wittower Fähre und setzten über und fuhren nach Altefähr um dort eine  kurze Pause einzulegen.  Geparkt haben wir beim Gemeindezentrum.  Von dort aus sind wir einige Meter zum Hafen gelaufen. Hier hat man einen schönen Blick auf Stralsund. Danach haben wir  Rügen wieder verlassen, dieses mal über die alte Brücke. Wir legten eine Kaffeepause am Hafen nördlich bei Stralsund ein und fuhren weiter nach Barhöft.  Den Stellplatz bezahlten wir beim Hafenmeister und unternahmen eine kleine Radtour zum Aussichtpunkt auf die Boddenlandschaft und zum Aussichtsturm, von dem aus man einen schönen Blick bis nach Hiddensee hat.

Sonntag, 24.5.26: Weiter ging es nach Barth. Wir parkten auf einen Wohnmobilparkplatz und unternahmen eine Radtour zu 3 Häfen Barth,  Bodstedt und Zingst.Barth – hier entstand eine moderner Yachthafen mit vielen Neubauten, d.h. exklusive Ferienwohnanlagen. Es wird noch immer investiert und gebaut. Der Ort ist umgeben vom Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft. Bodstedt  ist ein idyllischer Ort und am Südufer des Bodstedter Boddens. Hier liegen 10 Zeesenboote, das sind traditionelle, historische Holzsegelschiffe, die speziell für die flachen Boddengewässer an der Ostseeküste entwickelt wurden. Zingst ist ein Ostseebad mit Tradition.  Hier legten wir eine Pause ein und genossen den Ausblick auf den Hafen. Danach ging es wieder zurück. Auf Rückweg kehrten wir ein und gingen griechisch Essen.

Montag, 25.5.26: Weiter ging es nach Röbel an die Müritz zum Stellplatz am  Yachthafen. Einchecken beim Hafenmeister und anschließend bummelten wir am Hafen entlang. Luxuswohnungen werden und wurden auch hier gebaut. Eine Radtour am See entlang war obligatorisch. Es gab einige Aussichtspunkte und eine Gänsewiese zum Entdecken

Dienstag, 26.5.26: Wir fuhren weiter nach Plau am See. Am kostenlosen Parkplatz haben wir angehalten und sind mit den Rädern zum Sportboothafen mit Leuchtturm und durch den Ort geradelt, anschließend haben wir Fish und Chips gegessen, die Hubbrücke und Backsteinhäuser bestaunt.

Am Nachmittag ging es weiter nach Schwerin. Dort fanden wir einen kostenlosen Stellpatz beim Sport- und Kongresszentrum. Abends wollten wir noch zum Schloss Schwerin radeln, doch leider war nach 1,6 km der Fahrradreifen von Irene platt, sodass wir wieder umkehren mussten.

Mittwoch, 27.5.26: Zum Frühstücken zum Lidl Parkplatz gefahren um Brötchen zu kaufen. Danach zum Fahrradgeschäft um Schlauch und Reifenmantel zu kaufen. Die Reparatur erfolgte dann am Hornbachparkplatz. Da wir keinen idealen Parkplatz für unser Womo fanden fuhren wir wieder zurück zum Parkplatz. Von dort aus sind wir dann zum Schloss geradelt, zum Hafen und in die Altstadt von Schwerin.Am Nachmittag fuhren wir weiter über Heiligenstadt bis nach Großenbrode. Dort steuerten wir einen Stellplatz in der Nähe des Hafens an. Danach unternahmen wir noch einen Rundgang an der schön angelegten Hafenpromenade.

Donnerstag, 28.5.26: Unser Ziel heute – mit dem Fahrrad nach Fehmarn.Von Großenbrode aus ging es über die Fehmarnsundbrücke nach Fehmarn (der Radweg über die Brücke ist ein Betriebsweg und darf von Fahrradfahrern benützt werden – allerdings soll man sein Rad schieben! Der Weg ist nur einspurig befahrbar und bei Gegenverkehr muss man sich einigen, wer zuerst passieren darf. Funktioniert aber ganz gut) . Wir radelten nach Wulfen bis nach Burgstaaken. Kleiner Rundgang, danach ging es weiter nach Burg. Dort legten wir eine Kaffeepause ein. Danach ging es wieder zurück zur Brücke und wieder zum Festland. Wir unternahmen noch einen Abstecher zum Aussichtspunkt Grossenbroder Fähre.Hier wurde eine neue Hafenanlage angelegt, allerdings privat. Über Strandpromenade von Großenbrode, die auch eine schöne Seebrücke besitzt fuhren wir wieder zum Womo zurück.

Freitag, 29.5.26: Eine Radtour nach Heiligenhafen war an diesem Tag geplant. Der Radweg war meistens gut zu befahren, bis auf wenige Baustellen. Vom Hafen aus sind wir zuerst zum Aussichtsturm im Grasswarder Naturschutzgebiet geradelt.Anschließend  vorbei an der Seebrücke in Altstadt, Auch hier findet man in den Kirchen immer wieder Modelschiffe, die an die Seefahrt erinnern.

Ein Fischbrötchen aßen wir am Hafen in der Fischhalle um den Regenschauer abzuwarten, der sich angekündigt hatte. Danach ging es wieder zurück nach Großenbrode. Am späten Nachmittag genossen wir noch den Blick auf die See bei einem kühlen Getränk.

Samstag, 30.5.26: Weiter führte uns unser Weg zum Olympiahafen Kiel, geparkt haben wir auf einer Wiese mit abgestellten Trailern. Der offizielle Stellplatz war nicht anfahrbar wegen Regatten, die an diesem Wochenende stattfanden. Mit dem Rad ging es zum Hafen und an der Promenade entlang. Zu diesem Zeitpunkt fanden auf See Optiregatten und 49er Trainings statt. Unsere Radtour verlief am Ufer entlang bis zu einem Aussichtspunkt. Danach ging es wieder zurück zum Womo. Wir parkten auf einem kostenlosen Parkplatz. Danach schlenderten wir zur Hafenpromenade um Backfisch mit Pommes zu essen. Im Anschluss genossen wir die Abendsonne und beobachteten die ein- und ausfahrenden Schiffe in der Kieler Förde.

Sonntag, 31.5.26: Heute ging es weiter nach Eckernförde. Wir parkten auf einem kostenloser Parkplatz auf dem Petersberg. Hier hat man einen schönen Ausblick auf den Hafen. Hier befindet sich auch die aus dem 12. Jahrhundert erbaute Borbyer Kirche – eine Feldsteinkirche. Von dort aus sind wir zur Promenade, dem  Hafen und in die Stadt gelaufen.  Anschließend fuhren wir weiter nach Kappeln. Hier steuerten wir den Womo-Stellplatz an, der über  Ver- und Entsorgung verfügt. An diesem Sonntag fand ein großer Markt statt. Wir unternahmen eine Radtour zur kleinsten Stadt Deutschlands – Arnis. Mit der Fähre sind wir dort übergesetzt und wieder zurück nach Kappeln geradelt.

Montag, 1.6.26: Weiter ging es nach Glückstadt, Parken auf kostenlosen Parkplatz tagsüber war möglich. Danach radelten wir zum Schloss und Hafen. Günther wollte zusehen, wie ein Seglerpaar seinen Mast stellen wollte, da nach fast 25 Minuten der Mast noch nicht stand, radelten wir weiter. Zurück ging es zum Womo, wobei mich Günther abgehängt hat und ich den Weg nur bis zum Schloss fand. Günther hat mich wieder eingesammelt.

Unsere Reise ging weiter nach Flensburg, dort gab es einen kostenlosen Parkplatz am Industriehafen. Der Radweg liegt direkt neben Parkplatz. So nahmen wir unsere Fahrräder und fuhren zuerst zum Fördeblick, danach an die Promenade und in die Stadt.Fischbrötchen gab es bei Gosh.
Eigentlich wollten wir hier übernachten, doch der Stellplatz gefiel uns nicht sonderlich, sodass wir noch am Abend nach Hamburg und durch den Elbtunnel gefahren sind. Übernachtet haben wir auf der Autobahnraststätte Evendorf. Es war erwartungsgemäß sehr laut in der Nacht.

Dienstag, 2.6.26: Weiter ging es zur Stadt Schönebeck, dort legten wir eine Pause ein. Ein Stellplatz liegt hier direkt am Elberadweg und hier findet man auch Steinskulpturen. Anschließend ging es weiter zum Zwenkauer See. Dieser liegt ca. 20 km südlich von Leipzig. Wir steuerten den Stellplatz am Hafen an.Es war sehr warm an diesem Abend. Wir genossen einen wunderschönen Blick auf die Hafenanlage und den See.

Mittwoch, 3.6.26: Radtour um den Zwenkauer See, das war heute unser Ziel. Hier gibt es sehr viele neue und moderne  Bauten am See. Der Radweg um den See ist teilweise eine super ausgebaute Straßen, teilweise grober Schotter, der schlecht befahrbar ist  und feiner Schotter. Leider gibt es nur wenige Möglichkeiten um Pausen einzulegen, da die Infrastruktur um den See noch nicht  ausgebaut ist. Der See war eine Braunkohlegrube und wurde 2015 für die touristische Nutzung frei gegeben. Ein Gedenkstein erinnert an eine geflutete Ortschaft Eythra.
Wir sind in den kleinen Ort geradelt und haben bei einen noch traditionellen Bäcker eingekauft. Kaffeepause gab es am Wohnmobil, danach fuhren wir weiter Richtung Süden.

Einen Stopp legten wir noch am Bleichlochsee ein.Hier waren wir schon einmal mit unserer Congerjolle und wollten uns vergewissern, ob sich seit damals schon etwas getan hatte bezüglich Ausbau Segelinfrastruktur. Allerdings konnten wir keine nennenswerte Verbesserungen erkennen.

Gegen 18.30 Uhr  waren wir wieder daheim.

Resümee: Wir haben viel neues entdecken können und auch  bereits bekanntes neu entdeckt – uns hat beeindruckt, wie sich Ostdeutschen Bundesländer positiv entwickelt haben und  teilweise einen bessere touristische Infrastruktur besitzen als Westdeutsche Bundesländer.

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